KAI – Kompakt Artificial Intelligence

Künstliche Intelligenz verändert derzeit die Art, wie wir mit Technologie interagieren. Sie macht Informationen zugänglicher, versteht Zusammenhänge und eröffnet neue Möglichkeiten für den Alltag. Gleichzeitig gehen viele aktuelle Lösungen mit einer umfangreichen Sammlung persönlicher Daten einher. Genau hier setzte unser Projekt KAI – Kompakt Artificial Intelligence an.

Viele bestehende Home-Assistenten bieten zwar leistungsfähige Funktionen, setzen dabei jedoch häufig auf cloudbasierte Datenverarbeitung. Mit KAI wollten wir zeigen, dass sich moderne KI auch lokal und datenschutzfreundlich umsetzen lässt.

Unser Ziel war es, einen Home-Assistenten zu entwickeln, der moderne KI-Technologie, Datenschutz und ein eigenständiges Design miteinander verbindet. Statt Anfragen an externe Server zu senden, verarbeitet KAI sämtliche Eingaben vollständig lokal auf der Hardware im Gerät. Eine Internetverbindung wird lediglich für Dienste wie Wetter, Radio oder Kalendereinträge benötigt. Grundsätzlich kann KAI sogar vollständig offline betrieben werden. Dadurch verbleiben sensible Nutzerdaten auf dem Gerät.

Neben der lokalen Datenverarbeitung spielte auch die Gestaltung des Produkts eine zentrale Rolle. Daraus entstand KAI als 27 cm hohe Roboterfigur mit einem verspielten Charakter. Ergänzt wird das Design durch ein integriertes Display, das neben der Sprachausgabe auch Informationen und Antworten visuell darstellen kann. So verbindet KAI lokale Künstliche Intelligenz mit einem hohen Anspruch an Datenschutz und Gestaltung.

KAI in der Integrationsphase

Designstudie von KAI

Mit KAI zeigen wir, dass leistungsfähige Künstliche Intelligenz nicht zwangsläufig auf Cloud-Dienste angewiesen ist. Gleichzeitig bot uns das Projekt die Möglichkeit, unser Wissen aus den verschiedenen Themenfeldern des Studiengangs Media Engineering praktisch anzuwenden und weiterzuentwickeln, von lokaler KI über Produktdesign bis hin zu 3D-Druck und Fertigung.

CAD-Skizze von Komponenten von KAI

Zum Abschluss blicken wir auf viele Monate gemeinsamer Entwicklung zurück. Aus einer ersten Idee entstand Schritt für Schritt ein funktionsfähiger Prototyp. Das Ergebnis der engen Zusammenarbeit unseres Teams.

Links nach Rechts: Adrian Metsch, Adrian Fleischmann, Robert Lorenz, Tim Rummel, Laurin Sonnberger, Alina Aul

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